Ein richtig erzogener und gehorsamer Hund ist nicht nur für seinen Halter eine Freude, sondern auch für das ganze Umfeld und die Gesellschaft insgesamt.

Warum eine Erziehung?

Eine ordentliche Erziehung sollte sich aus der Verantwortung jedes Hundehalters ergeben und ist gesellschaftlich betrachtet unerlässlich. Ein Hund kann je nach Rasse 10 bis 17 Jahre alt werden, und wenn er gut erzogen ist, ist das Leben viel einfacher.

1) Es ist angenehm, wenn der Hund uns gehorcht:

-Dass er nicht an der Leine zieht! Man muss wissen, dass ein Hund am Ende seiner Leine in wenigen Metern auf 20-40 km/h beschleunigen kann, und angesichts seines Gewichts weiss man, dass sein Gewicht am Ende besagter Leine nach einem Anlauf von 5 Metern 225-495 kg beträgt (bei einem Hund zwischen 20 und 40 kg …). Versuchen Sie einmal, ein solches Gewicht zu halten …

-Befehle wie «Sitz», «Platz» und andere sind sehr nützlich, wenn man zu Besuch oder im Restaurant ist.

-Das erlernte Zurückkommen, wichtig, bedeutet auch eine Sicherheit gegenüber dem Wild.

2) Das Umfeld schätzt einen erzogenen Hund, und hasst es vor allem, wenn der Hund es anspringt oder bettelt.

3) Aus Sicht der Sicherheit ist ein erzogener Hund weniger gefährlich.

Die Erziehung beginnt im jüngsten Alter! Und setzt sich jeden Tag fort!!!

Der Hund lernt von klein auf durch die Unterweisung seiner Mutter, daher die Bedeutung der Charakterauswahl für die Zucht und auch des Züchters.

Die Erziehung ist mit der Entwicklung des Welpen unbedingt fortzuführen. Und wird ständig geübt. Etwas Erlerntes muss immer wieder aufgefrischt werden, sonst geht es verloren!

Von klein auf bis etwa zum Alter von 3 Monaten spricht man von der primären Sozialisierung. In dieser Zeit bietet man verschiedene Reize, um Ängste und andere Störungen zu vermeiden, die sonst später auftreten könnten.

Die eigentliche Rangordnung bildet sich ab dem Alter von 3-4 Monaten, und man muss wissen, dass auch bei Hunden die Pubertät eine schwierige Phase darstellt.

Einige Gewohnheiten, um seinen Hund nicht dominieren zu lassen:

Seine Mahlzeit findet nach jener der Familie oder 2 Stunden davor statt. Nie unmittelbar davor.
Sein Schlafplatz ist ein bestimmter. Weder auf dem Bett noch auf dem Sofa.
Die Wahl des Weges beim Spaziergang liegt beim Halter, nicht beim Hund. Nutzen Sie den Spaziergang, um einen Austausch mit dem Hund zu schaffen.
Der Hund schuldet dem Halter und der ganzen Familie Respekt. Das gilt auch umgekehrt, also bringt man den Kindern bei, den Hund zu respektieren.
Man ergreift selbst die Initiative zu Streicheleinheiten oder Spielen.
Eine Erziehung wird oft geübt, und die Hilfe von Fachleuten kann entlasten, selbst wenn es nicht der erste Hund ist. Spielstunden für Welpen sind ebenfalls sehr wichtig für die gute Entwicklung des Welpen.

Achtung vor dem Anthropomorphismus …!!! Man neigt immer dazu, dem Hund Gefühle oder Reaktionen zuzuschreiben, die «nur» menschlich sind und die der Hund in seiner Sprache nicht kennt!

Im Allgemeinen ist man immer zu weich … es fehlt an Strenge, doch man sollte deswegen nie gewalttätig werden. Der Hund braucht klare Orientierungspunkte, um seine Grenzen zu kennen. Die Befehle müssen also präzise sein, und Doppelbotschaften sind zu vermeiden (z. B. die Dame sagt dies und der Herr das Gegenteil).

Das Minimum an Erziehung, das anzustreben ist:

Der erzogene Hund, ohne deswegen ein Arbeitshund zu werden:

  • springt Menschen nicht an
  • kratzt nicht mit den Pfoten
  • kommt auf Rückruf zurück
  • gehorcht dem Befehl «Platz» oder hält auf Befehl still
  • geht an der Leine ohne zu ziehen oder bei Fuss ohne Leine
  • beisst nicht
  • ist für andere nicht gefährlich …!