Die konventionelle oder allopathische Tiermedizin ist die in unseren Regionen traditionell angewandte Medizin.

Seit einigen Jahren entwickeln sich auch komplementäre Therapien für Heimtiere. In unserem Umfeld finden wir hauptsächlich Osteopathen, Akupunkteure, Naturheilpraktiker, Homöopathen oder Personen, die verschiedene therapeutische Methoden wie Bioresonanz usw. anwenden.

Unsererseits sind wir der Ansicht, dass diese Methoden keine Alternativtherapien zu unserer Behandlung sind, sondern bei gewissen Erkrankungen durchaus eine Ergänzung bringen.

Wir bevorzugen jedoch Personen, die Tierärzte sind und sich zusätzlich zum universitären Werdegang in diesen verschiedenen therapeutischen Methoden ausgebildet haben. Die Grundlagen der Tiergesundheit bleiben nämlich grundlegend, um den verschiedenen Tierarten eine angemessene Versorgung zukommen zu lassen. In wenigen Stunden erteilte Ausbildungen können nicht ebenso vollständig und zufriedenstellend sein. Vorsicht auch vor Scharlatanen; es gibt sie in der Humanmedizin, aber zunehmend auch in der Tiermedizin!

Wir tadeln auch die Therapeuten, die von einem allopathischen Tierarzt verordnete Behandlungen schlechtmachen; sie können kein Urteilsvermögen beweisen, weil ihnen die Gesamtsicht auf die Erkrankung des Tieres fehlt. Die besten therapeutischen Ergebnisse sind jene, die aus einer Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Therapeuten entstehen. Die besten Erfolgschancen ergeben sich aus Teamarbeit.

Die Art der anwendbaren Komplementärmedizin unterscheidet sich je nach Art der Erkrankung; so behandelt der Osteopath am häufigsten Bewegungsprobleme bei Hunden, Katzen und Pferden, auch wenn andere Probleme ebenfalls gelindert werden können.

Im Kanton Waadt hilft die Website der Société Vaudoise des Vétérinaires, Fachleute für Komplementärmedizin zu finden:

www.veterinaires-vaudois.ch

Auch der behandelnde Tierarzt kann bei der Wahl eines Therapeuten für Komplementärmedizin behilflich sein.